Ab und zu möchten wir euch auch gern hinter die Kulissen der manduca schauen lassen – abgesehen von dem üblichen Chaos war bei uns in letzter Zeit richtig viel los, denn wir haben ja nicht nur eine neue Webseite bekommen und eine neue Verpackung und und und, sondern es wurde auch fieberhaft die Kind und Jugend Messe 2011 in Köln vorbereitet.

Und diese Messe möchte ich jetzt zum Anlass nehmen – ich selbst war nämlich leider nicht dabei – meine Kollegin und Schwester Elena, die in Zukunft auch hier schreiben wird, vorzustellen. Denn die hat mich so schön amüsant auf dem Laufenden gehalten über das Messewochenende, dass ich euch das nicht vorenthalten möchte.

Wer sie nicht kennt: Die Kind und Jugend ist eine der größten Fachhändlermessen weltweit für den Bereich Kinder- und Jugendprodukte – also trifft man dort auch auf Fremde und Bekannte aus aller Herren Länder. Total spannend. Wer also selbst noch nie auf so einer Messe war oder wissen möchte, was einem eigentlich durch den Kopf geht, wenn man den ganzen am Stand steht und von tollen Babytragen und anderen Produkten umgeben ist, der lese einfach weiter:

Ein Tag auf der Messe mit manduca und Elena

Der Wecker piept (er klingelt nicht, weil er in meinem Handy integriert ist und weil Wecker das heutzutage auch nicht mehr tun, glaube ich). Es ist 6:30 Uhr und der zweite Messetag wartet auf mich. Aber vorher gibt es erst mal Frühstück. Das ist hier im Hotel ziemlich vielfältig und zum Teil auch exotisch – oder esst Ihr zum Frühstück Chicken Wings?

Jedenfalls werde ich problemlos satt und Kaffee gibt es bis zum Abwinken. Gut so. Denn Schlaf ist an einem Standard-Messetag Mangelware. Nach dem Frühstück noch mal aufs Zimmer. Zähneputzen und Feinschliff vornehmen.

Soll ich wirklich die Baumwollstrümpfe anlassen? Gestern ging es mit den Feinstrümpfen und den Schuhen, von denen ich nicht erwartet hatte, dass sie für einen Messetag taugen, ganz gut. Keine dicken Füße, keine Schmerzen. Die Baumwollstrümpfe heute drücken dagegen ein bisschen.

Naja, wird schon schief gehen. 

Auf in die S-Bahn. Drei Stationen weiter wartet das riesige Gebäude, in dem sich in der obersten Halle unser schöner Stand befindet. Meine Erkältung wird erst einmal mit ein paar Tabletten in Schach gehalten. Husten und Niesen sind nicht sehr kommunikativ. Die Baumwollsocken drücken immer noch.

Auf dem Messestand angekommen muss ich erst einmal die Technik anschließen. Außer mir hat ja hier niemand Erfahrung mit einem Mac. Klappt alles. Nur die Baumwollsocken… das ist glaub‘ ich nix.

Die Chefin ist verständnisvoll wie immer und schlägt vor, dass ich noch mal zurück ins Hotel fahre und mir andere Strümpfe anziehe. Gute Idee. Eine Kollegin hat schon Blasen und bittet mich auf dem Weg in der Apotheke vorbeizugehen und Blasenpflaster zu besorgen. Da war ich doch vorhin schon einmal um mir etwas gegen Husten zu holen…

Im Hotel angekommen und der Schuhe und Strümpfe entledigt muss ich feststellen, dass ich die Blasenpflaster auch gut gebrauchen kann. Die Blasen sind an jedem Fuss 20 Cent Stück gross. Hurra. Zurück auf dem Messestand mit anderen Schuhen und FEINSTRÜMPFEN – und Blasenpflastern. So geht’s besser.

Unser Stand ist brechend voll – alle fünf Tische sind besetzt und es stehen zusätzlich noch Grüppchen da, die sich unsere Produkte anschauen. Schön sieht das aus. Ich mische mich unters Volk und helfe wo immer ich kann. Am liebsten mag ich ja Fragen zur Anwendung der manduca – das kann ich wirklich gut. Schliesslich benutze ich sie seit fast vier Jahren.

So so. Chicken Wings zum Frühstück. Na dann! Und morgen geht es weiter mit Teil 2, dem Mittagessen und hungrigen männlichen Kollegen.