Wolltet Ihr nicht schon immer ein bisschen mehr über die Köpfe erfahren, die hinter den Wickelkindern und der manduca stecken? Schon lange wollten wir uns einmal persönlich vorstellen. Und heute ist es soweit, denn es gibt einen wirklich schönen Anlass und Grund zum Feiern:

Unsere Anni – endlich keine Auszubildende mehr!

Annika Derx, eigentlich nur „Anni“ genannt, 24 Jahre jung, ist – oder besser war – unsere allererste Auszubildende bei den Wickelkindern. Vergangene Woche hat sie ihren Abschluss zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel (Fachrichtung Großhandel) gemacht – und das mit einem wirklich hervorragenden Ergebnis!

WIKI: Anni, herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Erfolg! Wie fühlst du dich jetzt?

Anni: Erst einmal total erleichtert! Ich bin froh, dass die ganzen Prüfungen endlich vorbei sind. Und ich freue mich natürlich, dass ich einen Arbeitsvertrag bekommen habe und nun endlich ein „richtiges“ Wickelkind bin! 

WIKI: Dabei kennst du den Betrieb ja schon ziemlich lange. Wie bist du denn eigentlich zu den Wickelkindern gekommen?

Anni: Ich habe ab meinem vierten Lebensjahr in Schröck gewohnt und das in direkter Nachbarschaft zu Petra Schachtner. Dadurch habe ich schon während meiner Schulzeit die ersten Anfänge der Wickelkinder miterlebt. Später, als die Firma in ihre ersten Büroräume umgezogen war und bereits einige Mitarbeiter hatte, habe ich dann ab und zu dort gejobbt, hauptsächlich im Lager. Als ich für mein Fachabitur ein Jahrespraktikum absolvieren musste, lag es nahe, dass ich das bei den Wickelkindern tat. Das war dann eine intensive Zeit, in der mir schnell klar wurde: Hier gefällt es mir so gut, dass ich hier auch eine Ausbildung machen möchte. Petra Schachtner fand die Idee so gut, dass sie viele Hebel in Bewegung setzte, bis sie mir einen Ausbildungsplatz anbieten konnte.

Einmal durch alle Abteilungen – ganz schön viel Abwechslung manchmal!

WIKI: Und dann ging es richtig los? Was genau hast du in den drei Jahren gelernt?

Anni: Zum einen gab es natürlich die Berufsschule, wo ich ein- bis zweimal  in der Woche kaufmännischen Grundlagenunterricht z.B. in den Bereichen Rechnungswesen,  Marketing, Buchhaltung und Wirtschaftskunde hatte.

Bei den Wickelkindern habe ich eigentlich alle Abteilungen kennengelernt. Das Lager kannte ich schon aus meiner Zeit als Jobberin. In der Ausbildung kam ich dann als erstes in den Verkauf, dort übernahm ich mit meinen Kollegen die Auftragsbearbeitung  für inländische Kunden und Kunden aus Österreich. Danach ging es in die Marketingabteilung und dort hatte ich viel Kontakt mit den Zeitschriften-Verlagen. Später lernte ich auch den Einkauf und den Service kennen. Ebenfalls konnte ich mir einen guten Einblick in der Buchhaltung verschaffen.

WIKI: Das war ja ein volles Programm! Was hat dir an deiner Ausbildung besonders gut gefallen?

Anni: Am liebsten mochte ich den direkten, persönlichen Kunden- und Lieferantenkontakt. Aber auch Statistiken und Zahlen fand ich sehr interessant. Eigentlich bin ich da sehr flexibel, kann mich in viele Bereiche schnell einarbeiten und sobald ich mich gut auskenne, macht es mir auch Spaß.

WIKI: Was hat dir weniger gefallen?

Anni: Immer dann wenn ich mich richtig gut in einen Bereich eingearbeitet hatte, musste ich wieder die Abteilung wechseln. Das hat schon manchmal etwas genervt.

Wie sieht die Zukunft aus, nach all dem Trubel?

WIKI: Wie geht es jetzt für dich bei den Wickelkindern weiter? In welcher Abteilung wirst du arbeiten?

Anni: Für drei Monate bin ich erst einmal im Produktmanagement und hoffe sehr, dass ich da auch bleiben kann, denn dort fühle ich mich sehr wohl. Die Aufgaben sind interessant und die Kollegen supernett. Überhaupt ist die Atmosphäre unter den Wickelkinder-Kollegen einfach super – es gibt so viele, die mir sehr sympathisch sind, da arbeitet man auch gerne zusammen. Es war auch echt schön, zu erleben, wie viel Anteil alle an meinen Prüfungen genommen haben. Sie haben mich in der Vorbereitung optimal unterstützt und natürlich auch die Daumen gedrückt, als es in die Prüfungen ging. Sogar aus dem Urlaub im Süden hat eine Kollegin an mich gedacht – das tat schon gut!

WIKI: Kommen wir mal zur Manöverkritik: Was war gut an der Ausbildung? Was könnte noch besser sein?

Anni: Gut fand ich, dass ich immer viel Unterstützung durch meine Kollegen bekam. Dadurch, dass ich alle Abteilungen kennenlernen konnte, hatte ich in jedem Bereich einen Ansprechpartner. Das war für mich in der Ausbildung wirklich wichtig – den Überblick zu bekommen und zu wissen, wer was macht.

Nach dem ersten Ausbildungsjahr habe ich deshalb schon relativ selbstständig arbeiten können und brauchte einfach nicht mehr so viel Hilfestellung. Das liegt aber daran, dass ich die Firma schon seit so vielen Jahren kenne und mit vielen Bereichen ganz automatisch vertraut war. Wenn das nicht so gewesen wäre, hätte mir vielleicht noch mehr Anleitung gefehlt. Für Auszubildende sollten sich die Unternehmen viel Zeit nehmen, nur dann haben beide Seiten was davon.

Und wie sieht eine manduca AnniEdition aus?

WIKI: Hast du ein Lieblingsprodukt?

Anni: Natürlich die manduca. Und  die BabyLegs sind sozusagen mein Steckenpferd, denn die begleite ich schon seit zwei Jahren und kenne mich sehr gut aus. Wenn ich mal Kinder habe, werden die natürlich in der manduca getragen. Noch vor ein paar Jahren war ich eher skeptisch, aber jetzt, wo ich so viel über das Tragen weiß, bin ich absolut überzeugt.

WIKI: Und wie sähe eine manduca AnniEdition aus?

Anni: Ganz edel – möglichst schwarz mit filigranen perlmutt-farbenen Stickereien.

Und jetzt? Mehr Schlaf und endlich wieder Zeit für Freunde!

WIKI: Was steht jetzt bei dir an, kurz nach der Prüfung?

Anni: Erst mal viel schlafen, und mich dann wieder um meine Familie, Freunde und Hobbies kümmern. Ich freue ich sehr, dass ich hier einen Arbeitsplatz gefunden habe. Ich kann in Marburg bleiben, bei den Wickelkindern arbeiten und Geld verdienen. Und das Allerbeste im Moment ist, das ich jetzt erst einmal nicht mehr für die Prüfungen lernen muss!

WIKI: Welchen Tipp hättest du für den nächsten Auszubildenden, der in Kürze bei den Wickelkindern anfängt?

Anni: Wenn einem etwas auf dem Herzen liegt, immer gleich ansprechen und auch die Unterstützung und Hilfe einfordern, denn du bist Auszubildender und kannst Manches einfach noch nicht wissen.

Liebe Anni, Recht hast Du! Wir freuen uns sehr, dass du uns erhalten bleibst und wünschen dir alles Gute für deine weitere Zeit  bei den Wickelkindern. (Und wer weiß, vielleicht gibt es ja wirklich irgendwann eine manduca AnniEdition…)

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