Früher war alles besser. Manchmal jedenfalls. Da gab es einen Adventskalender mit schönen Bildchen oder einen Schokikalender und alle (vor allem die Zahnärzte) waren glücklich. Oder etwa nicht? Was hat uns eigentlich geritten, mit diesen Geschenk-Kalendern anzufangen – und wo soll das noch hinführen?

Adventskalender selber basteln: die alljährliche Herausforderung

Waren es am Anfang kleine Süßigkeiten, Kaugummis, Tattoos oder Buntstifte, türmen wir heute manchmal regelrechte Geschenkberge auf, damit die lieben Kleinen jeden Tag eine Freude haben. Hier ein Buch, da ein Auto oder Püppchen und zu Nikolaus gibt es noch was oben drauf. Ist die Spannung am dritten Dezember auch noch groß, so lässt die Begeisterung im Laufe von 24 Tagen voller Geschenke dann aber doch etwas nach. Tütchen oder Geschenke werden nebenbei aufgerissen, oft liegt das so liebevoll ausgesuchte Präsent dann unbeachtet zwischen den noch unausgepackten Kalender-Tagen.

Es geht aber auch anders, und das muss weder teuer sein noch aufwändig verpackt werden. Alles was ihr dafür braucht, sind ein paar Zettel, Stifte und etwas Zeit für eure Kinder. Und es bleibt spannend vom ersten bis zum letzten Tag.

manduca Adventskalender Idee

„Adventskalender selber basteln“ ist schon ein bisschen Arbeit, aber macht einfach Spaß.
(Bild- Hintergrund: Fotolia © OLIVER stockphoto)

24 Adventskalender Tipps (und mehr): Aktivitäten statt Geschenke

Wollt ihr es dieses Jahr vielleicht mal ganz anders machen und einen ganz anderen Adventskalender gestalten? Dann haben wir ein paar Tipps für euch: Probiert mal einen Zettel-Adventskalender, wobei  jeder Zettel eine kleine Aktion verspricht, die ihr gemeinsam unternehmen könnt. Ideen dafür gibt es genug, darunter auch welche, die nicht viel kosten:

  • • ein individuelles Weihnachtsgedicht
  • • ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt (ok, das kann teuer sein)
  • • ein Ausflug ins Schwimmbad
  • • wünsch dir dein Lieblingsessen
  • • wünsch dir deinen Lieblingskuchen
  • • deine Rezeptidee: 5 Zutaten, aus denen Mama/Papa was kochen müssen
  • • einen ganzen Tag lang bestimmen, was auf den Tisch kommt
  • • ein Mal bestimmen, was im Supermarkt eingekauft wird (hier am besten ein Limit setzen)
  • • eine Schlafanzugparty mit drei Freunden und Freundinnen
  • • einmal solange aufbleiben, wie du möchtest (spannend!)
  • • mitbestimmen von Mamas oder Papas Outfit (kann sehr lustig werden)
  • • wünsch dir ein Lied! (die Mama-Juke-Box)
  • • ExtraFernsehzeit (falls das schon erlaubt ist)
  • Adventure-Tour mit Bus – und dein Kind bestimmt wo aus- und umgestiegen wird
  • Adventure-Tour zu Fuß – dein Kind bestimmt  die Route „rechts, links, geradeaus“
  • Spende für einen guten Zweck, den dein Kind bestimmt
  • • „Heute backen wir Lebkuchenherzen für …“ (mit Zuckerguss beschriften)
  • • ein ganzes Buch vorlesen
  • • Schlafzimmertausch für 1 Nacht (für alle Kinder, die schon in ihrem eigenen Zimmer schlafen)
  • • Besuch im Tierheim
  • Adventskranz basteln
  • • Schlitten fahren
  • • Schneeballschlacht
  • • Heute backen wir Plätzchen für …
  • • Postkarte bemalen/Heute schreiben wir eine Weihnachtskarte an …
  • • Heute machen wir einen Nachtspaziergang (mit der Laterne von St. Martin)
  • Lagerfeuer/Schwedenfeuer mit Kinderpunsch (alternativ Kerzenfest auf dem Balkon)
  • Weihnachtsschmuck basteln z.B. aus Wachs (Wachs von Kerzen in ein Wasserglas tropfen lassen)
  • Weihnachtspapier selbst gestalten (z.B. mit  Kartoffeldruck)
  • Bratäpfel machen (das riecht so gut!)
  • • Zoobesuch
  • • Kinobesuch
  • Ausmalbilder (das gibt für große Malfreunde auch einen ganzen Kalender!!)
  • • Pfützenspaziergang: in jede Pfütze mit einem Platsch
  • • Küchenfenster bemalen
  • • Ausflug zum Lieblingsspielplatz
  • Winterpicknick

Die Zettelchen dafür sind schnell gemacht, und schon beim Einpacken bekommt ihr gute Laune, weil ihr euch nämlich schon selbst auf die Unternehmung freut. Und bestimmt habt ihr noch mehr gute Ideen. Ich freu mich drauf!  🙂

 

 

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