Nun ist der Faschingstrubel erstmal passé und der Frühling in all seinen Farben noch nicht wirklich in Sicht. Seid ihr froh, dass es vorbei ist oder sehnt ihr euch schon nach neuen Aktionen? Oder konntet ihr mit kleinem Baby ohnehin nichts mit der bunten Jahreszeit anfangen? Ihr langweilt euch doch nicht etwa? 

Langeweile mit Baby ist ja für die meisten Eltern meistens ein Fremdwort.

Fasziniert vom ersten Tag an, können sich viele Mamas und Papas an ihrem Baby nicht sattsehen. Wie es lacht, wie es sich räkelt, wie es guckt und wie es schläft (vor allem, wie es schläft!). Neben gutem Kontakt und der ersten Kommunikation ist in den ersten Wochen ansonsten für Mutter und Kind der Schlaf sicher das allerwichtigste. Aber sobald die Mama wieder bei Kräften ist, kann sie durchaus wieder etwas unternehmen. Das gibt neue Energie, bringt neue Kontakte und macht zufrieden. Gib dir einen Ruck! Das tut dir und auch dem Baby gut.

PEKIP Babykurs

Auf dem richtigen Kurs

Doch was tun, wenn keine von deinen (alten) Freunden und Freundinnen da ist, wenn du Zeit hast? Wenn sie bis abends arbeiten und du dann beim besten Willen nicht mehr aus dem Haus möchtest oder kannst? Strategie Nummer eins, um mit Baby trotzdem wieder unter Leute zu kommen, ist es, einen Kurs zu besuchen. Schon bei der Rückbildungsgymnastik kannst du dabei neue Kontakte knüpfen. Schließlich seid ihr alle in der gleichen Situation und habt euch einiges zu erzählen. Vielleicht hast du Glück und kannst ein paar Mamas zu einem manduca Tragetreff überzeugen? Gemischte Gruppen aus Tragen und Kinderwagen sind natürlich auch eine Option 😉  War keine Mama auf deiner Wellenlänge? Dann husch, husch zum nächsten Kurs, auch wenn es immer einen Energieaufwand bedeutet. Es lohnt sich wirklich schon allein wegen der sozialen Kontakte! Und wenn sich der Elternteil, der sonst weniger Zeit mit dem Baby verbringt, für einen Kurs entscheidet, ist es für alle ein Gewinn:

  • • Elternteil 1 hat zur Abwechslung mal eine Auszeit
  • • Elternteil 2 stärkt die Verbindung zum Kind
  • • und das Baby bekommt je nach Kurs eine extra Portion Zuwendung oder Anregung.

Kurse gibt es wie Sand am Meer

und werden von Geburtshäusern, Familienbildungsstätten, Hebammen und Mütterzentren angeboten. Ab wann ihr einen Kurs machen könnt, ist natürlich individuell (am besten, ihr fragt eure Hebamme). Hier stellen wir die gängigsten Kursangebote kurz vor – vielleicht ist etwas für euch dabei? Oder habt ihr einen anderen ultimativen Kurstipp?

• Babymassage (ab ca. 4 Wochen): Hier geht es um Körperkontakt pur – und du lernst viele Handgriffe, die deinem Baby einfach gut tun, z.B. bei Verdauungsstörungen oder als Einschlafhilfe.

• Babyschwimmen (ab ca. 3 Monate): Im warmen Wasser soll dein Baby an die Zeit vor der Geburt erinnert werden und spielerisch an das Element Wasser gewöhnt werden. Das macht dann Spaß, wenn dein Baby gerne badet. Und du den Aufwand mit der doppelten Umzieherei nicht scheust ^^

• Babyyoga (ab ca. 2 Monate): Bewegung und Entspannung für dich und dein Kind.

• DELFI® (ab ca. 6 Wochen): DELFI®, ein Konzept evangelischer Familienbildung heißt „Denken, Entwickeln, Lieben, Fühlen, Individuell“. DELFI Kurse richten sich an Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr und bieten Bewegungs- und Wahrnehmungsanregungen sowie Finger- und Berührungsspiele.

• PEKIP (ab ca. 4-6 Wochen): Beim Prager Eltern Kind Programm bekommen Babys Bewegungsanreize und Spielangebote – und das nackt, weil sie so viel glücklicher sind.

• Krabbelgruppe: Ob privat oder im Rahmen eines Kursangebotes kann eine Krabbelgruppe für ein Baby die erste Gelegenheit sein, erste Freundschaften zu knüpfen. Manche Krabbelgruppen-Freundschaften halten bis in die Schulzeit! Angebote gibt es in Mütterzentren oder Familienbildungsstätten.

Schon im Rückbildungskurs ein Netzwerk bilden!

Zuhause im Glück: Tipps für Spiele mit Baby & Kleinkind

Es kann auch durchaus irgendwann der Tag kommen, da seid ihr zu zweit, dein Kind satt und zufrieden – bereit für das Unterhaltungsprogramm. Draußen regnet es in Strömen – kein Gedanke an einen Ausflug oder Spaziergang. Oder dein Kind hat Bindehautentzündung und muss zuhause in Quarantäne bleiben. Was also tun? Hier haben wir noch einen Tipp für Babys (Farbschlacht in der Badewanne) und für ältere Kinder (selbstgemachte Knete).