Leidest du auch an Prokrastination?  Also daran, dass du die Vorbereitung für Fasching immer auf die nächste Woche verschoben hast und noch verschiebst? Oder hoffst du (falls du womöglich gar kein sooo großer Karnevalsfan bist), dass die Party in der Kita dieses Jahr ausfällt? Die gute Nachricht: du hast es bald geschafft, denn Rosenmontag ist in drei Tagen. Die nicht ganz so gute Nachricht? Du bist mit Kind und Kegel auf einem Faschingsfest eingeladen und hast noch keinen Schimmer, was du deinem Kleinen anziehen sollst. Aber keine Bange: wir haben uns umgeschaut und ein paar Tipps für dich, wie du das trotzdem möglichst einfach hinkriegst.

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Weniger Kostüm – mehr Bewegungsfreiheit für dein Kind

Egal, ob du noch schnell ein Kostüm kaufst oder selbst kreativ wirst: Übertreib es nicht – denn dein Kind möchte doch in erster Linie spielen und Spaß haben! Und da sind aufwändige Konstruktionen und empfindliche Kostümdetails eher fehl am Platz. Kita-Kinder, die sich verkleiden möchten, brauchen deshalb vor allem bequeme und robuste Kostüme. Nur die haben eine Chance, die erste halbe Stunde zu überstehen. Und machen wir uns nichts vor: wenn du mit einem Babykostüm für dein Baby liebäugelst, dann machst du das in erster Linie für dich 😉

Last-minute Babykostüme: schnell und einfach muss es sein!

Wir haben ein paar schöne Kostümideen gefunden, die schnell und einfach nachzumachen sind – last-minute-Kostüme sozusagen:

Tipps für Babys: Wenn du Spaß daran hast, dein Baby zu verkleiden, dann gefällt dir vielleicht das Krakenkostüm, das aus ein paar Strumpfhosen, Body, Mütze  und Füllwatte oder Stoffresten gestaltet wird. Und wenn ihr zusammen mit der manduca bei einem Faschingsumzug seid, ist vielleicht dies hier deine Lösung: das kleine Popcörnchen mit manduca, die wir in der Eltern entdeckt haben. Immer wieder süß 🙂

Tipps für Kleinkinder: Einfach nachzumachen und absolut tobe-tauglich ist ein Mauskostüm – das passt auch thematisch zur Tier- und Märchenwelt. Und ebenso einfach ist es, einen kleinen Marienkäfer hervorzuzaubern, wie es eine Freundin von mir mal gemacht hat. Ihr braucht dazu ein rote Strumpfhose oder Leggins, ein rotes Langarm-T-Shirt, einen schwarzen Textil-stift, einen Haarreif, zwei Pfeifenputzer und zwei Styroporkugeln. Auf dem Rücken des Shirts malt ihr einen senkrechten Strich und die Marienkäferpunkte. Die Styroporkugeln malt ihr schwarz an und befestigt sie erst an Pfeifenreinigern (evtl. mit Kleber fixieren) und dann am Haarreif. Noch ein Pünktchen auf die Nase – fertig. Ein echtes Last-Minute-Kostüm 🙂

Für kleine Mädchen ist auch ein Pippi Langstrumpfkostüm schnell gezaubert: zwei verschieden bunte Kniestrümpfe, aus einem großen T-Shirt ein Schürzchen schneiden, auf der noch eine große, schräg angesetzte Tasche mit großem Knopf draufgenäht wird, zwei Zöpfe mit Pfeifenreinigern flechten, Sommersprossen ins Gesicht – fertig. Wenn ihr das Schürzchen groß genug macht, kann es bei Umzügen auch über die Jacke gezogen werden. Uns hat das vollkommen gereicht! Wer es lieber etwas perfekter möchte, findet hier ein Schnittmuster.

Ob dein Kind als Pirat oder Prinzessin geht – das Wichtigste ist der Spaß beim Verkleiden. In diesem Sinne Helau – oder Alaaf  🙂