Der #tagdergeschwister ist schon ein paar Tage her, aber wird hier nichtsdestotrotz von mir verbloggt. 😉

Ihr habt es euch nicht ausgesucht, doch ihr seid entweder Einzelkind oder habt ein, zwei oder mehrere Geschwister. Und wenn ihr selbst Geschwister habt, kennt ihr Fluch und Segen dieser familiären Situation.

Wer wie ich als Geschwisterkind aufgewachsen ist, dem fällt zum Thema Geschwister eine ganze Menge ein. Zum Beispiel schier endlose Spiele-Abende, die sich nach dem Zubettgehen der Eltern von diesen unbemerkt bis in die tiefe Nacht hinzogen. Oder wütende Zankereien, die leider auch mal schmerzhaft endeten. Aber auch das gute Gefühl, jemanden an der Seite zu haben, auf den ich mich im Fall der Fälle verlassen kann. Ich für mich kann jedenfalls unterm Strich sagen: Ich bin froh, dass ich Geschwister habe! In jeder Lebensphase habe ich auf die eine oder andere Art von meinen Geschwistern profitiert.

#tagdergeschwister

Warum es toll ist, ein Geschwisterkind zu sein

Auf meiner Liste der Vorteile steht unter anderem:

  • • Geschwister haben zu jeder Zeit Spielgefährten, Ratgeber, Orientierung oder Verbündete (auch gegenüber den Eltern) – je nachdem, was gebraucht wird.
  • • Geschwister lernen voneinander: Die Kleinen gucken sich von den Großen viel ab, und die Großen können sich selbst in einer neuen Rolle kennenlernen, die ganz andere Kompetenzen erfordert, wie z. B. Verantwortung und Rücksicht.
  • • Im geschützten Familienkreis lernen Geschwister mit großen Gefühlen umzugehen: Liebe und Eifersucht, Rivalität und Wut. Im Idealfall können sie hier das richtige Streiten (und Versöhnen) lernen sowie Empathie entwickeln. Kinder können sich so im „Trainingscamp Familie“ für das Leben außerhalb vorbereiten.

Oder anders gesagt: Geschwister zu haben, unterstützt die emotionale und soziale Entwicklung eines Kindes (im Idealfall).

#tagdergeschwister

Heißt das nun pauschal, dass es immer besser ist, mehrere Kinder zu haben? Die Mär vom egoistischen Einzelkind ist längst widerlegt. Darüber hinaus ist doch nicht jede Geschwisterbeziehung automatisch positiv. Ein schlechtes Verhältnis zu Bruder oder Schwester kann auch eine große Belastung sein – und das lebenslang. Und auch für viele Eltern gibt es einiges, das gegen ein zweites oder drittes Kind spricht – u. a. höhere Kosten, mehr Stress oder weniger berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Ganz abgesehen davon, dass es für immer mehr Eltern gar nicht so einfach ist, überhaupt ein Kind zu bekommen. Wie sieht es bei euch Eltern aus: Wollt ihr eine ganze Schar oder lieber nur eins?

#manduca