Diese Woche waren wir neugierig und haben auf Facebook gefragt, ob ihr euer Tragekind auch weiter tragt, wenn ihr mit eurem zweiten (oder dritten) Baby schwanger seid. Eure Kommentare haben uns gezeigt, dass viele von euch ganz problemlos in der Schwangerschaft tragen oder getragen haben. Komfort war dabei ein wichtiges Thema, deshalb lauteten viele Kommentare so:

–    Habe nur zu Beginn der Schwangerschaft getragen (mit kleinem Babybauch)
–    Habe nur auf dem Rücken getragen
–    Habe später in der Schwangerschaft nur noch selten getragen

Tragen in der Schwangerschaft – ist das gesund für Kind und Mutter?

Gleich am Anfang der Fragestunde stellte Rahel eine ganz zentrale Frage: „Ist das Tragen in der Schwangerschaft nicht eher schlecht?“.
Natürlich haben wir uns auch darüber schon oft Gedanken gemacht und können dabei auch auf die Erfahrung unserer Kolleginnen zurückgreifen, von denen einige selbst in der Schwangerschaft ihr Kind in der manduca getragen haben. Sie wissen, dass es sich ohnehin nicht ändern lässt, dass man das große Kind mal hochnehmen und auf dem Arm tragen muss. Die Großen sind ja schließlich auch noch klein und haben nach wie vor ein großes Bedürfnis nach Nähe. Dann ist doch das Tragen mit Babytrage oder Tragetuch viel angenehmer und schonender als ohne eine Tragehilfe.

Tragen in der Schwangerschaft - manduca Tragefrage

Wir manduca Mütter raten euch dazu:

    • 1.    Nur tragen, wenn du schon trageerfahren und somit „trainiert“ bist.
      Fang nicht erst schwanger damit an, das wäre eine ungewohnte Belastung für deinen Körper!
    • 2.    Unbedingt: Lass dir von deiner Hebamme (und deinem Arzt/deiner Ärztin) das Ok geben!
    • 3.    Solange dir es nicht auf den Bauch drückt, darfst du dein Kind vorne tragen.
    • 4.    Später in der Schwangerschaft am besten nur noch auf dem Rücken tragen: Das ist schonender für deinen Beckenboden! (Tipp für die Rückentrage: Ein älteres Kind kann dir vielleicht von einem Sofa o.ä. direkt auf den Rücken klettern, dann musst du es nicht hochheben!
  • 5.    Das Wichtigste: Höre auf deinen Körper! Trage nur so lange, wie du dich damit wohl fühlst.

Wenn du dein Kind nicht mehr tragen kannst, weil es zu schwer ist oder dir einfach nicht mehr angenehm, dann sei nicht traurig. Der Buggy wird deinem Kind nicht schaden, und du wirst noch andere Wege finden, deinem großen Kind nah zu sein. Freu dich einfach auf die kommende Tragezeit. Und organisiere rechtzeitig eine Puppentrage für das Geschwisterkind (Balsam für die Eifersucht!)

Wir wünschen euch noch eine schöne Schwangerschaft und alles Liebe zur bevorstehenden Geburt!

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